Test: Wie viel
Eva-Potential besitzt du?
1. Samstagabend, der
28.11.: Pierre, der Freund von Louise, schmeißt eine Houseparty. Ja, nein,
vielleicht? Wichtig: Davor gehst
du noch mit den Mädels von der Kirche auf den Weihnachtsmarkt.
a) Ja! Wir können nicht schon wieder das ganze Wochenende
Zuhause rumgammeln.
b) Nein. Ich liebe meinen Schlafi und das canapé ist so
bequem…
c) Vielleicht. Irgendwie hab ich schon Lust, aber kommt
drauf an, wie die Motivation bei Lise und Steffi ist.
2. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Was machst du nach der Kirche?
a) Dadurch, dass ich so wenig geschlafen hab, mach ich erst mal eine laaaange Sieste.
b) Feierlich zünden wir die erste Kerze unseres
selbstgemachten Adventskranz an und essen gemeinsam. Danach werden die
Adventsgeschenke verteilt und aufgerissen.
c) Gemeinsames Essen in der Stadt!a) Keine Schokolade = weniger Kalorien = Perfekt!
b) Wir fahren mit dem Fahrrad zum Carrefour und kaufen
Schokolade. So machen wir auch Sport!
c) Kuchen ohne Schokolade? Das ist unmöglich; wir plündern die
Schokolade aus Evas fancy Disney Princess Adventskalender!
4. Es ist Zeit für
die Sieste. Deine Kinder bitten dich,
ihnen eine Geschichte vorzulesen. Wie reagierst du?
a) Vergiss es, ich schlafe lieber.
b) Natürlich lese ich ihnen eine Geschichte vor, wozu bin
ich sonst da?
c) Theoretisch ja, aber ich muss noch Geschenke häkeln… Sie
dürfen mir dabei zuschauen. b) Klares System bei den Kleidern: brauche ich für die nächsten zwei Wochen / für nach den Ferien / für den Sommer / gar nicht. Bei meinem restlichen Zeug gehe ich genauso vor.
c) System? Ne, ich mach es wie Steffi und schmeiße alles querfeldein in meinen Koffer und meine Pakete.
6. Es ist
Donnerstagabend (3.12.). Wie verbringst du deinen letzten Abend im alten Haus?
a) Ich schlendere durch die Barstraße in Rennes und betrinke
mich hemmungslos.b) Ich schließe mich in mein Zimmer ein, schalte das Licht aus, zünde meine Kerzen an und höre lautstark „All by myself“ in Dauerschleife, während ich mich in den Schlaf weine.
c) Letzter Abend, Familienabend. Wir kaufen uns zwei XL-Pizzas und setzen uns gemeinsam aufs Canapé wie wir es immer tun.
7. Freitag (4.12.)
früh. Na, alles schon gepackt?
a) So ziemlich, aber sicherheitshalber stelle ich mir meinen
Wecker etwas früher, sodass ich gemütlich alles zusammenpacken kann.b) Ja. Ich stelle mir meinen Wecker trotzdem etwas früher und fange gemütlich an zu packen, bis mir dann auffällt, dass die Zeit nicht reicht. Das Ergebnis: Ich komme gut 10 Minuten zu spät und vollkommen außer Atem zur Arbeit.
c) Fleißig wie ich bin habe ich alles schon am Mittwoch gepackt – das heißt ausschlafen!
8. Nachdem du den
ganzen Nachmittag damit verbracht hast, eine super coole cabane mit den Kindern
zu bauen, heißt es endlich WOCHENENDE! Da du noch nie in dem neuen Haus warst,
gilt es nun, gemeinsam mit Steffi zum ersten Mal dorthin zu fahren.
a) Wir wissen nur die Haltestelle, in deren Nähe sich das
neue Haus befindet. Typisch französisch cruist ihr mit den Fahrrädern durch die
Gegend und findet relativ schnell den richtigen Weg.b) Deutsch sein heißt perfekt vorbereitet sein! Ihr habt euch die Route schon vor einer Woche rausgeschrieben und kommt ratzfatz in eurem neuen Zuhause an.
c) Ihr kennt so grob die Richtung und fahrt im Mario-Style
auf gut Glück los. Eure Unterhaltung besteht dann nur noch aus: „Faut qu’on
fasse demi-tour“ (Wir müssen umkehren) und „Courage, on va y arriver!“
(Durchhalten, wir kommen schon irgendwann an)
b) Ja, lass was starten! Danach will ich noch die Gegend erkunden, um zu wissen, wo genau ich bin (wichtig: Apotheken für Steffi!)
c) Ich bin dabei, allerdings bleibe ich nicht so lange, weil ich müde bin.
b) Mein Tag ist total durchgeplant: Einkaufen, Frühstücken mit Lise und Steffi, danach zum Decathlon (ein Wunder, mein Fahrrad ist schon wieder kaputt), ein Abonnement für einen „Fahrrad-Parkplatz“ machen, noch mal einkaufen, auf ein Gratis-Evenement im Schwimmbad gehen (wir haben noch kein warmes Wasser Zuhause, also ist das die perfekte Gelegenheit, eine heiße Dusche zu nehmen!), danach im Burgerrestaurant essen…und um nicht zu vergessen: zwar haben wir keine Tickets für das Trans-Musical in Rennes (eins der größten Music Festivals Frankreichs) bekommen, allerdings gibt es eine andere Aktivität, „Bars en Trans“, d.h. dass es Live-Musik in verschiedenen Bars gibt.
c) Ich schlafe erst mal aus, dann essen wir gemütlich und schlendern in der Stadt rum. Abends gehen wir aufs Trans Musical und feiern bis zum Morgenrot!
a) Ach was, ich hab vor zwei Tagen zuletzt geduscht, ein Tag mehr oder weniger macht nichts.
b
) Ein Blick in den Spiegel reicht – eine Dusche ist fällig.
Aber ich muss noch die Schule putzen und ob ich danach noch Zeit hab?
c) Dazu sag ich nicht nein! Ein warmes Bad mit viel
Badeschaum, Duftkerzen und Musik wäre perfekt.
12. Du hast dich
abends mit „deinem“ Pizzaboten / Tandempartner getroffen. Wie wars?
a) „Meine Stimme ist weg, sodass ich von allen ausgelacht
werde, weil ich nur noch flüstern kann.“ – Reicht das als Antwort?
b) Es war total
komisch, wir haben uns hauptsächlich angeschwiegen. Ich glaube nicht, dass wir
uns noch mal treffen werden.
c) Richtig schön, wir haben total lang geredet.
Verantwortungsbewusst wie ich bin, bin ich allerdings vor Mitternacht nach
Hause gegangen, da ich am nächsten Tag arbeiten musste.
13. Super, du bist
mal wieder krank. Nachdem du dir übers Wochenende zahlreiche Medikamente
(natürlich nur homöopathisch) reinschmeißt, geht es dir am Dienstag (15.12.)
gut genug, um in die Schule zu gehen. Wie reagieren die Kinder auf dich?
a) „Beeerk, Eva war krank, ihre Bazillen sind überall,
haltet Abstand zu ihr!“
b) Die Kinder rennen schreiend auf mich zu, umarmen mich so
stark, dass ich mich hinsetzen muss, um nicht umzufallen. Später sagt mir ein
Kind: „Tu m’as manqué, tu m’as manqué toute ma vie!“ (Du hast mir gefehlt, du
hast mir mein ganzes Leben lang gefehlt!).c) Ein, zwei Kinder rennen auf mich zu, der Rest ist beschäftigt mit cabanes bauen, malen, streiten, weinen…
14.Und wie sieht dein
Mittwoch (16.12.) aus?
a) Da „Je suis
fatiquée!“ (Ich bin müde!) zurzeit dein Lebensmotto ist, machst du dir
einen gemütlichen Tag Zuhause mit den Mädels.
b) „Je suis fatiguée!“, aber ich muss meine Sachen für die
Ferien und den Umzug packen, damit es nicht so stressig wird wie letztes Mal.c) „Je suis fatiguée!“, aber gemütlich deutsch brunchen und danach den ganzen Nachmittag Black Ops 1 geeken anstatt Weihnachtsgeschenke zu kaufen ist einfach zu verlockend ;)
15. Am Donnerstag
(17.12.) ist die Weihnachtsfeier in der Schule. Was trägt der Kindergarten bei?
a) Wir haben mit den Kindern einen Tanz mit Tüchern
eingeübt.b) Wir spielen die Geschichte von Maria, Josef und Jesus nach.
c) Wir haben Hefezopf nach Mamas Rezept für alle gebacken.
16. Da euer
Freitagabend schon verplant ist, macht ihr am Donnerstagabend das Familienessen
mit Mario und Louise.
a) Jeder kocht etwas aus seinem Heimatland, sodass wir am
Ende ein deutsch-französisch-spanisches Buffet haben. Ihr macht Spätzle mit
Linsen und für die Nichtvegetarier gibt es Speckwürfel dazu.b) Wir gehen gemeinsam in die Stadt, essen Galettes und setzen uns danach gemütlich in eine der Bars, die du mittlerweile kennst.
c) Es gibt typisch französisch Käsefondue mit Wein und
Baguette. Danach wird gewichtelt (Du zerstörst dein Geschenk gleich)
17. Letzter
Schultag!! Leider hat sich die Lehrerin an der Weihnachtsfeier den Fuß so stark
verletzt, dass die Schule ausfällt – das bedeutet gleichzeitig, dass fast alle
jüngeren Geschwister nicht in den Kindergarten gehen, sondern Zuhause bleiben,
sodass ihr fünf Kinder habt. Was macht ihr?
a) Wir machen den gewöhnlichen Tagesablauf: Vormittags in
den Wald, Mittagessen, Sieste, freies Spielen. Das Besondere ist allerdings,
dass es ein Weihnachtessen gibt: Weihnachtssuppe, Nudeln nach dem Rezept der
„Weihnachtsmutter“ und Weihnachtsbäume. Es ist wie ein Familienessen, wir
singen Weihnachtslieder und lachen total viel. Die Kinder haben einige Freiheiten,
weil es unser letzter Schultag ist.b) Der ganze Tag steht im Zeichen von Weihnachten: Wir dekorieren den Weihnachtsbaum, backen Plätzchen, trinken Kinderpunsch (die Franzosen kennen sowas gar nicht!), spielen die Weihnachtsgeschichte nach, malen Bilder als Weihnachtsgeschenke…
c) Da wir nur so wenige sind, ist nachmittags kein
Kindergarten, sodass die Eltern ihre Kinder nach dem Weihnachtsessen abholen.
18. Tanzend und
jubelnd hüpfen Élise und du durch den Kindergarten: FERIEN! Nachdem ihr die Schule
aufgeräumt habt, holt dich dein Chauffeur ab und ihr geht Geschenke einkaufen.
Was machst du abends mit Élise, Lise und Steffi?
a) „JE SUIS FATIGÉE!“ Ein gemütlicher Mädelsabend mit
Girlyfilmen und Tassenkuchen (natürlich Schokolade) ist die perfekte Feier für
uns.b) Party! Es gibt wie jedes Wochenende zahlreiche Veranstaltungen und zum Glück haben wir noch Tickets ergattert!
c) Wir schauen uns ein Feuerspektakel an, essen Crêpes und
setzen uns in eine Bar. Danach machen wir uns auf den Weg zu einer Party; da
wir sie nicht finden, gehen wir zu uns nach Hause und machen es uns dort
gemütlich.
0-5 richtige Antworten: Du scheinst Eva nicht ausreichend zu
kennen, doch das lässt sich ganz leicht ändern: Triff dich mal mit ihr, am
besten irgendwo, wo es Essen gibt (Special Geheimtipp: Eva liebt es, zu kochen,
also kocht doch gemeinsam. Wichtig:
Eva ist Vegetarierin!), und unterhalte dich mit ihr. Einige Gesprächsthemen:
Essen, Musik, Frankreich, ihr Hund Coco bzw. alle Tierarten…
6-13 richtige Antworten: Nicht schlecht, das
Verhaltensmuster von Eva ist dir nicht unbekannt und zugegeben, die Fragen
waren teilweise etwas schwieriger. Beim nächsten Test schneidest du vielleicht
besser ab!
14-18 richtig Antworten: Herzlichen Glückwunsch, du kennst
Eva wirklich gut, gehörst du zu ihrer Familie, bist du Lise/Steffi oder hast du
einfach nur geraten? Schreib Eva, dass du glorreich den Test gemeistert hast!
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Nach Ewigkeiten melde ich mich mal wieder, da wir im neuen
Haus (Steffis und mein „Zwischenstopp“) noch kein WLAN haben…
Die Umzugswoche war wirklich vollgepackt und anstrengend für
uns alle, vor allem für Mario und Louise, die fleißig alles in dem alten Haus
zusammengepackt und in das neue Haus verfrachtet haben. Wir hatten eine knappe
Woche kein warmes Wasser, d.h. wir hatten teilweise 11°C IM Haus. Da Steffi und
ich die Meisterinnen der Krankheiten sind und wir zu dritt in einem Zimmer
schlafen, folgt auf einmaliges Husten/Schnäuzen nachts immer: „Hey, ist deine
Nase auch so verstopft?“ und dann
quatschen wir noch etwas – zum Glück hat Lise einen wahnsinnig tiefen Schlaf!
Und was sagt die Wohnungssuche? Um es kurz zu machen: Ja, wir haben eine Wohnung, in die wir nach den Ferien einziehen. Sie liegt im Zentrum Rennes und hat einen großen Garten, den wir mit den anderen Bewohnern (alles Studenten) teilen. Hört sich bis jetzt ganz gut an, aber das „Appartement“ besteht aus einem Flur, auf dem sich die „Küche“ und ein „Esstisch“ befinden, einem kleinen Bad und zwei kleinen Zimmern. Nachdem wir Vergleiche wie: Das Wohnzimmer im alten Haus ist so groß wie unser neues Appartement hatten und überzeugt davon waren, dass unser Appartement wirklich so klein ist, waren wir am Mittwoch noch mal dort und zu unserer Erleichterung ist es doch größer als gedacht, sodass wir beruhigt umziehen können.
Zwar liebe ich meistens meine Arbeit mit den Kindern und ich fand die Weihnachtsfeier sowie das gemeinsame Essen wirklich schön und rührend, aber wir sind alle ferienreif, sodass sich meine Trauer in Grenzen hält.
Am 20. bin ich zu meiner Schwester Franzi nach Freiburg gefahren, um Zeit mit ihr zu verbringen. Leider hat das nicht so gut geklappt, da Franzi noch ihr Ref hatte, sodass sie bis zum Dienstag in der Schule war. Bei ihr haben wir dann auch das Geschenk meiner Kindergartenkinder an mich entdeckt: Läuse! Juhuu, ich hab mich riesig gefreut und Franzi ist fast ausgetickt, so toll fand sie meine Läuse, da wir zusammen in einem Bett geschlafen haben und sie dadurch an diesem großzügigen Geschenk teilhaben durfte ;) Unsere ausländischen „Freunde“ haben wir Zuhause erfolgreich beseitigt und jetzt ist alles gut!
Ich hab meine Familie total vermisst, was mir erst jetzt in Deutschland auffällt. Deshalb verbringe ich Silvester dieses Jahr zum ersten Mal seit Langem mit meiner Familie – meine Mama hat zu diesem Anlass extra ein neues Raclette gekauft („Ich hab fleißig Treuepunkte bei Kaufland gesammelt, jetzt gönnen wir uns ein neues Raclette!“). Ja, Familie!
Ich weiß nicht, wann ich mich das nächste Mal melde, da wir
in der neuen Wohnung kein WLAN haben. Und was sagt die Wohnungssuche? Um es kurz zu machen: Ja, wir haben eine Wohnung, in die wir nach den Ferien einziehen. Sie liegt im Zentrum Rennes und hat einen großen Garten, den wir mit den anderen Bewohnern (alles Studenten) teilen. Hört sich bis jetzt ganz gut an, aber das „Appartement“ besteht aus einem Flur, auf dem sich die „Küche“ und ein „Esstisch“ befinden, einem kleinen Bad und zwei kleinen Zimmern. Nachdem wir Vergleiche wie: Das Wohnzimmer im alten Haus ist so groß wie unser neues Appartement hatten und überzeugt davon waren, dass unser Appartement wirklich so klein ist, waren wir am Mittwoch noch mal dort und zu unserer Erleichterung ist es doch größer als gedacht, sodass wir beruhigt umziehen können.
Zwar liebe ich meistens meine Arbeit mit den Kindern und ich fand die Weihnachtsfeier sowie das gemeinsame Essen wirklich schön und rührend, aber wir sind alle ferienreif, sodass sich meine Trauer in Grenzen hält.
Am 20. bin ich zu meiner Schwester Franzi nach Freiburg gefahren, um Zeit mit ihr zu verbringen. Leider hat das nicht so gut geklappt, da Franzi noch ihr Ref hatte, sodass sie bis zum Dienstag in der Schule war. Bei ihr haben wir dann auch das Geschenk meiner Kindergartenkinder an mich entdeckt: Läuse! Juhuu, ich hab mich riesig gefreut und Franzi ist fast ausgetickt, so toll fand sie meine Läuse, da wir zusammen in einem Bett geschlafen haben und sie dadurch an diesem großzügigen Geschenk teilhaben durfte ;) Unsere ausländischen „Freunde“ haben wir Zuhause erfolgreich beseitigt und jetzt ist alles gut!
Ich hab meine Familie total vermisst, was mir erst jetzt in Deutschland auffällt. Deshalb verbringe ich Silvester dieses Jahr zum ersten Mal seit Langem mit meiner Familie – meine Mama hat zu diesem Anlass extra ein neues Raclette gekauft („Ich hab fleißig Treuepunkte bei Kaufland gesammelt, jetzt gönnen wir uns ein neues Raclette!“). Ja, Familie!
Frohe Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!
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