Wieso ist Paris so berühmt?
Ganz einfach, weil die Stadt
sich einen Namen gemacht hat! Es gibt so viele schöne Städte in Frankreich,
doch Paris hat es geschafft, die Stadt Nummer 1 zu werden und Touristen aus der
ganzen Welt anzulocken!
Hier einige Gründe für den Aufstieg der Stadt:
Diese Sehenswürdigkeiten können auch mit dem Touribus oder einer Fahrt auf der Seine bestaunt werden.
| Der Louvre |
![]() |
| Musée d'Orsay |
![]() |
| Notre Dame |
| Sacre Coeur |
| Die Seine |
![]() |
| Schlechtes Selfie während der Seine-Fahrt |
Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist jedoch der Eiffelturm,
der zum Wahrzeichen der Stadt Paris geworden ist. Doch nicht nur bei Tag ist
der Tour d’Eiffel sehenswert; bei Nacht ist er wie die anderen
Sehenswürdigkeiten beleuchtet, die Besonderheit: Zu jeder vollen Stunde
zwischen 19h-02h „funkelt“ der Eiffelturm für einige Minuten und verleiht der
Stadt einen magischen und romantischen Glanz. Der Eiffelturm behält seinen
Charme auch, wenn es neblig und kühl ist: dann sieht man die zwei Scheinwerfer
des Eiffelturms ihre Runden durch die Wolken ziehen. Dieser Schein ist bis in
die Zone 5 von Paris sichtbar.
Ein weiteres Spektakel ist die Aussicht vom Arc de Triomphe
(„holy!“ – Moment) bei Nacht. In der
Dunkelheit sieht man die Straßen, die sternenförmig von dem Gebäude ausgehen,
sowie den Eiffelturm und einige andere Gebäude. Der etwas anstrengende Aufstieg
bis zu der Plattform ist diesen Anblick eindeutig wert - ein Bild reicht nicht aus, um das Gefühl zu beschreiben, welches man oben fühlt.
Das bindende Glied der Sehenswürdigkeiten ist die Metro,
korrekt ausgedrückt, die 16 Metros sowie zahlreiche Busse und RERs. Für Touristen
ist das System verschickt und
verwirrend, vor allem, wenn sie aus einer Stadt wie Rennes kommen, die eine
Metro und ein paar Busse besitzt. Doch mit Guides (siehe unten) ist auch diese
Hürde überwindbar.
Überall in Paris gibt es Parks und Naherholungsgebiete, die
einladen, sich Baguettes, Camembert, Pain au Chocolat und Gemüse zu kaufen und
dort zu snacken. Danach kann man
gestärkt den Tagesausflug fortführen.
![]() |
| Snacking-Ort irgendwo in Paris |
Paris ist wahrlich eine Stadt magnifique, die mit ihrem Charme überzeugt und verzaubert. Doch
jeder Ort besitzt Ecken und Nischen, die in keinem Touristenführer zu finden
sind. Deshalb ist es von Vorteil, die Stadt mit „Einheimischen“ zu erkunden –
nicht nur, um diese Anti-Touri-Orte zu finden ohne sich in Paris zu verirren.
Guides sind vor allem für ihren unschlagbaren Humor und ihre Art, zu
begeistern, berühmt. Bei dieser Atmosphäre vergisst man schmerzende Füße und
das Bedürfnis, zu nappen.
-------------------------------------------------❤-------------------------------------------
Vom 16.-23. Oktober waren Lise, Steffi und ich in Paris. Der
eigentliche Grund dafür war der viertägige Kongress der französischen
Waldorfschulen und –kindergärten. Doch da der Kongress dieses Mal viel kleiner
ausgelegt war als letztes Jahr hatten wir Freiwilligen wenig Programm und
konnten somit die Zeit in Paris mit einigen anderen Freiwilligen genießen. Drei
der Freiwilligen meines Vorbereitungsseminars wohnen in der Schule, in der der
Kongress stattfand, sodass ich bei ihnen wohnen durfte. Ein weiterer lebt
direkt in Paris und auch Freiwillige aus dem Elsass und Avignon sind den Weg
nach Paris angetreten. Paris ist wirklich eine wunderschöne Stadt, doch ohne
die anderen Freiwilligen wäre sie weitaus weniger attraktiv gewesen. Wir haben
sehr viel gemeinsam erlebt und jeder einzelne Tag war perfekt, sodass wir
abends höchst zufrieden und müde ins Bett gefallen sind und schnell ratzen konnten.
Es war allerdings auch das erste Mal, dass ich von Lise und
Steffi getrennt war (über einen Tag!!!!), was für uns, so verschickt es auch klingt, total schlimm war, obwohl ich die Zeit
mit den anderen Freiwilligen wirklich genossen habe. Das Vermissen wurde aber
durch liebevolle Gedichts-SMS und Anrufe gemildert und mir ist erneut bewusst
geworden, wie glücklich ich mich schätzen kann, mit den beiden mein FJA zu
verbringen.
![]() |
| Vor dem Eiffelturm - wie es sich für Touris gehört ;) |
Dass ich erneut nach Paris fahre, ist schon beschlossen,
ebenso, dass die Freiwilligen uns in Rennes besuchen kommen, um sich Galettes
zu gönnen. Ach ja, die kursiv
geschriebenen Wörter sind all diejenigen, die wir uns während Paris voneinander
angewohnt haben ;)
-------------------------------------------------------------------------------------------
Ich bin erst jetzt dazu gekommen, diesen Blogeintrag zu
schreiben, da die zweite Ferienwoche auch vollgepackt war z.B. mit dem Besuch
von Le Mont Saint Michel (Hinfahrt classic und girly mit der Pferdekutsche) und einem weiteren Tagesausflug nach
Saint-Malo!
| Kutschenfahrt mit Le Mont Saint Michel im Hintergrund |
| Die Landschaft ist pittoresk - Watt gemischt mit reißenden Flüssen. Auch Wattwanderungen in Begleitung eines Guides sind möglich. |
Am Montag hat die Schule wieder begonnen und ich war sehr
froh, die Kinder wieder zu sehen und bin gar nicht aus dem „ich will euch alle
knuddeln“ – Modus raus gekommen - verschickt, oder?
Nächsten Mittwoch ist Sankt Martin: für uns heißt das, viele
Laternen und Brote für das Fest vorzubereiten! Ich freue mich schon und bin
gespannt, wie das Fest in einer Waldorf-Einrichtung in Frankreich aussieht im
Vergleich zu staatlichen Grundschulen in Deutschland!






Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen