Freitag, 28. August 2015

~5~ Atme ein. Atme aus. - Traumreise

Atme ein. Atme aus. Du entspannst dich, während du deinem gleichmäßig werdenden Atem lauschst.
Stell dir vor, du liegst in deinem Bett. Bis eben hast du noch tief geschlafen, doch jetzt sitzt du hellwach aufrecht. „Ich habe verschlafen!“ ist der erste Gedanke, der dir durch den Kopf schießt. Hektisch blickst du auf deinen Wecker und gleich darauf breitet sich das entspannende Gefühl der Erleichterung in deinem Körper aus und alle Muskeln entspannen sich wieder. Du bist zu früh aufgewacht. Langsam sinkst du zurück in dein warmes, flauschiges Bett und schläfst wieder ein.
Nun stehst du am Bahnhof und der Zug fährt ein. Doch dies ist kein beliebiger Zug; er wird dich an einen anderen Ort, in ein anderes Land führen. Du löst dich aus den Umarmungen deiner Familie und stellst deine vielen Gepäckstücke in den Zug. Der Zug fährt los und du fällst in einen unruhigen Schlaf.
Du stehst an einem anderen Bahnhof. Gemeinsam mit deiner Mitfreiwilligen und ihrer Familie wartest du auf den Anschlusszug. Der Zug kommt. Kurze Zeit später sitzt du auf deinem Platz gemeinsam mit deiner Mitfreiwilligen. Entspannung und Zufriedenheit umgeben dich. Du fühlst dich wohl.
Mit dem nächsten Halt kommen Anstrengung und Stress – es gilt, die Gepäckstücke aus dem Zug zu verfrachten. Doch damit nicht genug. Nun muss alles Gepäck über Umwege zu dem nächsten Bahnhof gebracht werden. Das bedeutet einen langen, stufigen Weg. Zum Glück ist die Dritte im Bunde des FJAs da und hilft, ebenso wie diverse Passanten. Gestresst schafft ihr es noch rechtzeitig in den Zug. Endlich. Erschöpft sinkst du in den Schlaf.

Fertig. Zufrieden legst du dich in das Bett, welches für die nächsten 11 Monate dir gehören wird. Du schaust dich um. Alles ist ausgepackt und an seinen Platz gestellt. Bevor du ein Resumée aus diesem anstrengenden sowie spannenden Tag ziehen kannst, überkommt dich das Gefühl der Müdigkeit und du schläfst ein.

Atme ein. Atme aus. Du erwachst in deinem neuem Zimmer. Alles ist gut. Du fühlst dich wohl und startest zufrieden und gespannt in einen neuen Tag.

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Diese Traumreise handelt von meiner gestrigen Fahrt nach Rennes. Alles kommt mir noch sehr unwirklich vor, ich fühle mich, als wäre ich im Urlaub - Freizeit und Freiheit beschreiben meinen Zustand. Ich freue mich darauf, übers Wochenende die Stadt zu erkundigen und Zeit mit den anderen Freiwilligen zu verbringen! Gespannt und zuversichtlich bin ich auf meinen ersten Arbeitstag am Dienstag, vor allem auf die Kinder - hoffentlich erkennen sie mich wieder :) 




Mein neues Zimmer habe ich eingerichtet und fühle mich sehr wohl. In dem Freiwilligenhaus hat man die Freiheit, alles so gestalten, wie es einem gefällt, sodass mein Zimmer im Laufe des Jahres hoffentlich noch bunter und mehr "Eva" wird :)


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