Bin ich bereit?
Das war die Frage, die ich mir vor meinem Vorbereitungsseminar
gestellt habe.
Während meinem Vorbereitungsseminar in den letzten 10 Tagen
habe ich sehr viel gelernt, nicht nur über die mir bevorstehende Zeit in
Frankreich sondern auch über mich selbst. Dabei war das Programm stets
abwechslungsreich und spannend gestaltet: Nachdem wir am Dienstag Zeit hatten,
um anzukommen und das erste Mal das üppige Essen mit Salatbüffet testeten, ging
es am Mittwoch mit einer Abenteuer-Rally los.
Action wurde auch durch einen
Theaterworkshop zum Thema Kommunikation und Wahrnehmung, eine Fackelwanderung,
einen „langen Spaziergang“ und Partys, lustige Abende sowie tägliche Wup’s
gesichert.
Doch auch ernste Fragen wurden gemeinsam bearbeitet und beantwortet.
Was erwartet mich während meinem FJA? Wovor fürchte ich mich? Mit welchen
Krisen und Konflikten muss ich rechnen? Beruhigt wurden wir durch
Erfahrungsberichte unserer tollen Teamer, ehemaligen Freiwilligen.
In den 10
Tagen behandelten wir auch das Thema Identität, Selbst- und Fremdwahrnehmung und
schlossen es mit einem Brief an sich selbst, welchen wir am Ende des FJAs
bekommen, ab.
Da ich in einem Waldorfkindergarten arbeiten werde, durfte ein Vortrag
über Anthroposophie und eine Einführung in meinen Arbeitsbereich nicht fehlen.
Jeder Tag war lehrreich und spannend. Ich durfte viele lustige, liebe,
herzliche und einzigartige Menschen kennenlernen, die ich sehr ins Herz
geschlossen habe und die ich spätestens am Rückkehrerseminar im nächsten Jahr
wieder sehen werde.
Nach meinem Vorbereitungsseminar kann ich nun mit voller Überzeugung sagen, dass ich bereit für mein FJA bin. Während meinen letzten fünf Tagen in
Deutschland gilt es nun, die Koffer zu packen und « Au revoir » zu meinen Freunden
und meiner Familie zu sagen.
Ich werde versuchen, so regelmäßig wie möglich aus Frankreich zu berichten, um euch auf dem Laufenden zu halten :)
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