Wieso ich mich erst nach über einem Monat wieder melde? Ganz
einfach : Urlaub, Umzug, Ungeziefer!
Wie schon im letzten Blogeintrag erwähnt, hatten wir vom
02.-17.April Ferien. Und diese waren ziemlich vollgestopft, jedoch versuche
ich, mich mithilfe eines Spiels (10 Wörter – eine Geschichte) so kurz wie
möglich zu fassen:
Urlaub I
Da für Lise während den gesamten Ferien ein Praktikum in
Deutschland anstand, gingen Steffi und
ich zu zweit in den Urlaub. Schon bei der Planung
merkten wir, wie französisch wir auf einmal sind: dienstags fingen wir an,
zu planen, freitags kam dann die Bestätigung, dass wir ein Dach über dem Kopf
haben werden und am Samstagmorgen ging es dann auch schon via blablacar los.
Unser erstes Ziel war Roscoff,
eine kleine Stadt in der Bretagne – natürlich am Meer. Dort schmissen wir unser Gepäck (großer Wanderrucksack +
normaler Rucksack) ins Hotel und
machten uns auf zum Strand. Den ganzen Tag verbrachten wir damit, die Umgebung
zu erkundigen, sodass wir abends ins Bett fielen.
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| Wenn man dieser Brücke folgt... |
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...gelangt man zum Startpunkt der Fähre zur Île de Batz...
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| ...und hat einen wunderschönen Ausblick auf Roscoff! |
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| Auf unserer Erkundigungs-/Umherirrtour gelangten wir an diesen Strand, wo trotz der Kälte schon gebadet wurde! |
Am nächsten Morgen ging es mit der Fähre auf zu Île de Batz, um die Insel zu umwandern. Dieser Ausflug endete aufgrund
des schlechten Wetters allerdings frühzeitig in einer Crêperie ;)
Noch einmal übernachteten wir im Hotel, bevor es für uns Frühaufsteher (5h00) weiter an die Côte de Granit Rose. Unseren Airbnb-ler in Trébeurden tauften wir sofort in ChrischdoffbeschderMannFrankreichs um, da:
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Er anbot, unser Chauffeur zu sein
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Uns bei unseren Wanderungen beriet
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Das Frühstück Nutella und Kaba enthielt
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Unseren Wanderrucksack an unseren Zielort zu
transportieren, damit wir die Wanderung mehr genießen können
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| Wuhuuu, endlich wieder mit der Fähre unterwegs! |
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| Wir nähern uns der Île de Batz... |
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| ...und wandern gleich los! Auf der Île de Batz gibt es sowohl landwirtschafliches Gebiet... |
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| ...als auch verlassene Strände. |
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| Daaaaaa ist unser Ziel: Das Zentrum! |
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| Mittig sieht man den Turm der Kirche Roscoffs. |
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| "Wow, der Himmel klart auf, es wird bestimmt nicht regnen!" ... |
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| Aussicht aus dem alten Leuchtturm der Insel - Landwirtschaftliche Flächen im Vordergrund; dahinter das Zentrum und der Hafen. |
Somit verbrachten wir den Montag damit, uns in Trébeurden zu verirren und dienstags
wanderten wir von Ploumanac’h nach Perros-Gueric, wo unser Rucksack bereits
gelagert war. Da die Wanderung von Sonnenschein begleitet wurde, war der
Ausblick auf die rosanen Felsen und das blaue Meer noch beeindruckender! Den
restlichen Dienstag verbrachten wir völlig übermüdet
am Strand, bevor wir zu unser nächsten Airbnb-lerin in St.Quay-Perros liefen. Dort angekommen mutierten wir dann zu
gestörten Zombies, lachten über alles Mögliche und wollten nur noch
ausschlafen.
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| Auf unserer Wanderung fühlen wir uns so verloren wie dieses Boot :D |
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| "Aaaah, da hinten ist die Île Grande...oh ne, doch nicht!" - meine Orientierung... |
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| Wuhuu, endlich am Strand von Trébeurden! |
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| Das Wetter klart auf - der Hafen sieht noch schöner aus! |
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| Marschiiiiera! |
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| Wow, wer sind denn diese Models, die sich auf das Bild geschmuggelt haben? Eigentlich wollte ich nur die im Hintergrund liegende Spitze zeigen... ;) |
Das konnten wir dann auch, da Anne-Sophie uns am Mittwoch
nach Lannion, unserem letzten Ziel,
fuhr. Nach einer kurzen Session „Schaufensterbummeln“ gingen Steffi und ich in
ein Restaurant, das wir jedem empfehlen können: „Le Moulin vert“ und aßen,
aßen, aßen. Mit vollen Mägen fuhren wir via blablacar zurück nach Rennes.
Insgesamt sind wir jeden Tag ca. 10
km gelaufen, sodass es nicht verwunderlich war, dass unsere Füße schmerzten.
Nach diesem spannenden und spontanen Urlaub kann ich
allen sowohl die Côte de Granit Rose als auch blablacar und airbnb von ganzem
Herzen empfehlen. Es ist nicht nur günstiger, zu blablacaren und airbnben,
sondern man lernt auch viele freundliche und hilfsbereite Menschen kennen!
Wichtig: Alle Bilder sind von Steffi !
Urlaub II
Meinen zweiten Urlaub verbrachte ich von Donnerstag bis Mittwoch Zuhause in Deutschland. Am Bahnhof erwartete mich
Franzi (leider ohne Coco…), denn über
das Wochenende hieß es Familienzeit (inkl.
Spieleabend und Spaziergänge), die Mosers
waren wieder vereint!
Doch natürlich verbrachte ich meinen Aufenthalt nicht nur
im „Nest“ bei meiner Familie, sondern nutzte die Zeit auch, um mich mit Freunden zu treffen und…einem Abstecher
zum Frisör (Mädels halt ;) ).
Dadurch war ich relativ verplant,
doch nichtsdestotrotz habe ich den Urlaub im schönen Schwabenländle genossen
und brachte nach Frankreich ned nuar moin broiida schwäbischa Dialekgd, sondern
auch Ellwanger Pralinen und Maultaschen
mit. Doch der Schock, das Entsetzen, der verletzte Stolz…keins dieser Worte
reicht aus, um mein Gefühl zu beschreiben, als Gildas seinen Freunden unser
Leibgericht Maultaschen als „große Ravioli“ beschrieb…